Das Piaśnica-Museum in Wejherowo
Das Piaśnica-Museum in Wejherowo wurde gegründet, um die Erinnerung an die Opfer der Verbrechen, die zwischen 1939 und 1940 in den Piaśnica-Wäldern begangen wurden, zu bewahren. Wir sammeln Zeugnisse, Dokumente und Berichte, die es ermöglichen, die Tragödie Tausender Einwohner Pommerellens sowie auch Menschen aus anderen Regionen zu verstehen. Unsere Mission ist es, nicht nur der Ermordeten zu gedenken, sondern auch historische Aufklärung zu betreiben und ein Bewusstsein für die Verantwortung für das Erbe dieser Orte zu schaffen.
Team des Piaśnica-Museums

Das Team des Piaśnica-Museums in Wejherowo am Nationalen Gedenktag für die Opfer der deutschen Verbrechen in Pommerellen 1939, am 2. Oktober 2024.
In der unteren Reihe von links: Maciej Kurpiewski, Dr. Magdalena Sacha – Leiterin des Piaśnica-Museums, Piotr Tarnowski – Direktor des Stutthof-Museums in Sztutowo, Katarzyna Bieszke, Dariusz Bąkowski;
Obere Reihe von links: Lucyna Kurpiewska, Izabela Bukowska, Stanisław Skierka, Janusz Kalkowski.
+48 (58) 736-11-11
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Kernaktivitäten
+48 (58) 736-11-26
Betreuung und Verwaltung
Soziale Medien und Website-Verwaltung
www.promotur.pl
Unsere Mission
Der Gegenwart und der Zukunft zu dienen, indem wir die Zeugnisse der tragischen Vergangenheit, die im Museum Piaśnica, einer Abteilung des Museums Stutthof, gesammelt wurden, bewahren und angemessen nutzen. Das Wissen über das Leben der Opfer der Verbrechen in Pommern, insbesondere der Verbrechen in Piaśnica, zu verbreiten und in der Erinnerung der Nachwelt zu bewahren. Die Erfüllung einer Verpflichtung gegenüber der Geschichte und den immer jünger werdenden Generationen, die die Adressat*innen der Geschichte sind.
Das Piaśnica-Museum in Wejherowo
Das Piaśnica-Museum wurde im Dezember 2015 als Zweigstelle des Stutthof-Museums in Sztutowo gegründet. Anhand seiner Sammlungen und Ausstellungen erzählt unser Museum von der Blütezeit der Hafenstadt Gdynia in der Zweiten Republik Polen und vom Martyrium der polnischen Einwohner von Danzig-Pommern während des Zweiten Weltkriegs, insbesondere von den deutschen NS-Verbrechen in den Piaśnica-Wäldern in den Jahren 1939-1940. Das Museum sammelt Beweise für die Verbrechen und Erinnerungsstücke aus dem Leben der Opfer und verfolgt damit eine historische Politik zur Erinnerung an die sogenannten Pommerschen Verbrechen. Opfer der Verbrechen von Piaśnica waren Polen und Kaschuben – lokale Eliten, die Erbauer von Gdynia – sowie psychisch kranke Menschen, die aus psychiatrischen Einrichtungen in Deutschland dorthin transportiert worden waren, und Angehörige nationaler Minderheiten, die als Gegner des NS-Regimes galten.
Das Museum in Piaśnica befindet sich in der ehemaligen Villa der Familie Panek. Der Kauf des Gebäudes im Jahr 2015 (2,4 Mio. PLN) und seine Renovierung in den Jahren 2017-2023 (ca. 26 Mio. PLN) wurden vom Ministerium für Kultur und Nationales Erbe im Rahmen der Investition „Erweiterung, Umbau und Anpassung des Gebäudes Villa Musica zusammen mit dem Bau einer Dauerausstellung und der Gestaltung des Geländes für den endgültigen Sitz des Piaśnica-Museums in Wejherowo in der Straße Ofiar Piaśnicy 6” ermöglicht.
An der Gestaltung der Dauerausstellung haben renommierte HistorikerInnen aus Pommerellen und MitarbeiterInnen des Museums mitgewirkt. Die Dauerausstellung, die im August 2023 eröffnet wurde, wurde von der Warschauer Firma Group AV unter Verwendung modernster multimedialer Lösungen realisiert. Im Museum von Piaśnica pflegen wir die Erinnerung an das Leben der Opfer und weisen auf die Verantwortung der Täter hin.





