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Allerseelen in Piaśnica am Nationalfeiertag der Unabhängigkeit

Der Priester hält die Messe im Heiligtum von Piaśnica

Gedenken an die MärtyrerInnen der Piaśnica-Wälder

Am Montag, dem 11. November 2025, fand im Wald von Piaśnica das jährliche Gedächtnis aller Seelen statt – ein einzigartiger Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der deutschen Massenhinrichtungen in den Jahren 1939–1940. Die diesjährigen Feierlichkeiten fielen traditionell mit dem polnischen Nationalfeiertag zusammen, was ihnen einen besonderen, feierlichen Charakter verlieh.

Die Feierlichkeiten begannen um 13.00 Uhr mit einer Heiligen Messe in der Kapelle der MärtyrerInnen von Piaśnica, die für alle diejenigen gefeiert wurde, die auf dem Waldfriedhof begraben sind. An dem Gebet nahmen Vertreter des Klerus und EinwohnerInnen der nordkaschubischen Region teil.

Nach der Heiligen Messe nahmen die Gläubigen an einer Trauerprozession zu 26 Massengräbern teil, bei der die bekannten Opfer – die MärtyrerInnen des Piaśnica-Waldes – namentlich genannt wurden. Man gedachte ihres Schicksals und erinnerte an Geistliche, Lehrer, Ärzte, Beamte, Kaufleute und VertreterInnen der pommerellischen Intelligenzschicht, die 1939 ihr Leben für unabhängiges Polen gaben.

Allerseelen in Piaśnica ist eine Zeit der besonderen Besinnung und Erinnerung an Menschen, denen im Namen des Rassenhasses das Leben genommen wurde, aber auch eine Erinnerung an die Werte, die ihr Opfer verkörpert – Freiheit, Würde und Vaterlandsliebe.
Wir danken allen, die an den diesjährigen Feierlichkeiten teilgenommen haben und gemeinsam mit uns den im Piaśnica-Wald den Tausenden Ermordeten gedacht haben. Mögen das Licht der brennenden Kerzen und das gemeinsame Gebet Ausdruck dafür sein, dass wir sie gedenken.

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in Wejherowo

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des Museums an.